Institut der Feuerwehr - Nordrhein-Westfalen

[ Kopfnavigation ] [ Hauptnavigation ] [ Unternavigation ] [ Inhalt ]
Druckkopf

Institut der Feuerwehr NRW
Wolbecker Str. 237
D - 48155 Münster
Fon: +49 (0)251 3112-0
Fax: +49 (0)251 3112-104
E-Mail: poststelle@idf.nrw.de

Teaser:

Ausbildung

für die Laufbahngruppe 2,

erstes Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst)

zweites Einstiegsamt (ehemals höherer Dienst)

des feuerwehrtechnischen Dienstes NRW

Restplatzbörse

Hier finden Sie Informationen über Restplätze in kurzfristig beginnenden Veranstaltungen

mehr

[ Nach oben ]

Inhalt:

[ Kopfnavigation ] [ Hauptnavigation ] [ Unternavigation ]

Forschungsprojekt „Landmarke“ ausgezeichnet


Das Forschungsprojekt „Landmarke“, das unter Mitwirkung des Instituts der Feuerwehr NRW durchgeführt wurde, ist beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. In diesem Projekt in Kooperation mit der Universität Siegen, anderen Forschungsinstituten, verschiedenen Firmen und der Berufsfeuerwehr Köln wurden elektronische Marker entwickelt, die Feuerwehrleute bei der Orientierung in verrauchten Gebäuden unterstützen und damit das Absuchen dieser Gebäude erleichtern.


Der Wettbewerb„365 Orte im Land der Ideen“ wird alljährlich von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ der deutschen Wirtschaft und der Bundesregierung veranstaltet und würdigt Ideen und Projekte, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.


Zielsetzung des Projekts „Landmarke“ war es, ein technisches System zu entwickeln, das Feuerwehrleute bei der Navigation in brennenden, verrauchten Räumen unterstützt und damit zu deren Sicherheit beiträgt. Dazu wurden kleine elektronische Marker, die so genannten „Landmarken“, Erprobung der Landmarken auf einem Workshop in der Übungshalle des IdF NRWentwickelt, die von Feuerwehrleuten beim Vorgehen ausgebracht werden können. In diesen Landmarken ist eine Sensor- und Übertragungstechnik eingebaut, die Informationen über den Zustand von Räumen visualisieren und übermitteln kann. Ähnlich wie markante topografische Objekte wie Berge oder Kirchtürme als Landmarken in der Luft- und Schifffahrt zur räumlichen Orientierung und terrestrischen Navigation genutzt werden, vermitteln die elektronischen Landmarken den vorgehenden Einsatzkräften durch optische und akustische Signale wichtige Informationen zur eigenen Orientierung und über den Zustand vom Räumen. Damit können ausgedehnte Gebäude wesentlicher effektiver durchsucht werden; im Notfall können die Landmarken sogar das Auffinden verunfallter Feuerwehrleute erleichtern.

 

Abbildung: Erprobung der Landmarken auf einem

Workshop in der Übungshalle des IdF NRW

 

Weitere Informationen zu diesem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Deutschen Bundesregierung geförderten Projekt finden Sie unter www.landmarke-projekt.de. Die Federführung oblag dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Universität Siegen; darüber hinaus waren das IdF NRW und die Berufsfeuerwehr Köln als Anwendungspartner, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT), das Institute of Telematics, Telecooperation Office (TECO) und das Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA) als Forschungspartner sowie die Firmen Dräger Safety AG & Co KGaA, Interactive Wear AG und Waldemar Winckel GmbH & Co. KG als Industriepartner daran beteiligt.


In Workshops am Institut der Feuerwehr konnten Technik und Design der Landmarken entscheidend verbessert werden. Diese wurden in der Übungshalle des IdF durchgeführt, die sich mit ihren Nachbauten von Gebäuden unterschiedlicher Art mit der Möglichkeit zur gezielten Verrauchung als idealer Ort zur praktischen Erprobung der Landmarken unter kontrollierten Bedingungen erwies. Gleichzeitig wurden Erkenntnisse gewonnen, wie diese Technologie in künftigen Entwicklungsstufen zu einem zuverlässigen und effizienten Werkzeug für die Überwachung von Feuerwehrleuten im Atemschutzeinsatz ausgebaut werden kann.


Durch die Mitwirkung im Forschungsprojekt „Landmarke“ ist es dem IdF gelungen, mit seinem Fachwissen und seiner einzigartigen Infrastruktur einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung praxistauglicher Instrumente für die Feuerwehr zu leisten. Das Nachfolgeprojekt „Koordinator“ zur Weiterentwicklung dieser Technologie mit dem Ziel, die Möglichkeiten zur Koordination von vorgehenden Atemschutztrupps und überwachenden Führungskräften zu erweitern, wurde kürzlich begonnen.
 

[ Nach oben ]