Institut der Feuerwehr - Nordrhein-Westfalen

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Die Übungshalle des IdF NRW

Luftansicht der Übungshalle
Luftansicht der Übungshalle
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Die Übungshalle ist nach einer Planungs- und Bauphase von insgesamt sechs Jahren einschließlich Fertigstellung der Simulationstechnik zum 01.01.2008 vollständig in den Übungsbetrieb aufgenommen worden. Sie ist auf einer Grundstücksfläche von 23.300 m² errichtet worden mit einer Grundfläche von 7050 m². Die größte Höhe der Halle über Dach beträgt 30 m. In der Übungshalle lassen sich Einsatzübungen noch realistischer gestalten als es im Übungsgelände möglich ist. An die Hallen-Innenfläche grenzt eine so genannte „Übungsspange“ an, die aus einer Reihe von Gebäuden unterschiedlicher Art, Höhe und angenommener Nutzung besteht (Ein- und Mehrfamilienhaus, Hochhaus mit innenliegendem Sicherheitstreppenraum und Feuerwehraufzug, multifunktionaler Gebäudekomplex mit Tiefgarage, Verkaufsstätte, Werkstatt, Hochregallager, Laboren unterschiedlicher Sicherheitsstufen sowie Flur eines Krankenhauses mit Bettenräumen. Brandmeldeanlagen mit den typischen Bedieneinrichtungen, eine Sprinkleranlage, Löschanlagen mit gasförmigen Löschmitteln (ersatzweise Pressluft in der Simulation) und diverse Brandschutzeinrichtungen sorgen für wirklichkeitsnahe Rahmenbedingungen. Die Ausmaße der Halle lassen Übungen mit einer Kraftfahr-Drehleiter bis zur Nennrettungshöhe von 23 m zu. Auch Übungen in der Absturzsicherung für Einsatzkräfte und in der Höhenrettung sind möglich. Wesentlicher Bestandteil ist eine computergesteuerte Simulationstechnik, durch die an Fenstern und anderen Stellen befindliche Figuren zur Darstellung in Not befindlicher Personen, schadstofffreier Rauch sowie Licht- und Geräuscheffekte situationsgerecht gesteuert werden können. Mit gesteuert werden können sämtliche funktionsfähigen und veränderbaren brandschutztechnischen Anlagen und Einrichtungen. Zur Dokumentation der Übungen sind Videoaufzeichnungen möglich. Im Außenbereich der Halle befindet sich eine Baugrube mit einer realen Gasflamme zur Darstellung einer Leckage mit Brand. Sie ist bei Bedarf aktivierbar und mit den notwendigen Sicherheitseinrichtungen versehen. Diese Gasflamme ist die einzige reale Feuererscheinung im Komplex der Übungshalle. Die aufgezeigte Gestaltung ermöglicht es, Übungen nicht nur sehr weitgehend an der Wirklichkeit zu orientieren, sondern auch den Schwierigkeitsgrad dem Ziel der Ausbildung entsprechend anzupassen. Diese Gestaltung der Rahmenbedingungen für Einsatzübungen ist bisher in der Bundesrepublik einmalig. Die für Übungen bestimmten und mit spezieller Simulationstechnik versehenen Einrichtungen der Übungshalle sind: Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus Hochhaus mit Sicherheitstreppenraum und Feuerwehraufzug Laborbereich mit Laboren verschiedener Sicherheitsstufen Krankenhausflur mit Bettenräumen, Bürotrakt Hochregallager, Abfüllstation für Chemikalien, Kfz-Werkstatt Verkaufsstätte mit Bistro Tiefgarage Baugrube mit Leckage an Gasleitung (Gasflamme)   Außerdem sind als Übungsobjekte vorhanden: Grube zum Absenken von Lasten mit Laufkran Kanalisation mit Einstiegen Kfz-Überschlag-Simulator Steigewand, Plattformen und Laufwege im Dachtragwerk für Absturzsicherung und Höhenrettung Teich mit Anstaueinrichtung und Sauganschluss in Außenanlage Über- und Unterflurhydranten Umfahrt mit Straßenverlauf und Bereitstellungsraum   Die in der Übunghalle und im Übungsgelände praktisch tätigen Gruppen nutzen zu Beginn und Ende des Dienstes, aber auch vor und nach den Pausen, die der Verpflegungsaufnahme dienen, einen Schwarz-Weiß-Bereich, der mit Möglichkeiten der Stiefelreinigung, Bekleidungsablage in verschließbaren Spinden und üblichen sanitären Einrichtungen versehen ist. Somit wird unter anderem vermieden, dass Cafeteria und Unterrichtsräume mit Schutzbekleidung betreten werden. Die für Übungen benötigten Feuerwehrfahrzeuge und Abrollbehälter können auf insgesamt 22 Stellplätzen in baulich vom Innenraum der Übungshalle abgetrennten Fahrzeughallen abgestellt werden. Ein Teil dieser Stellplätze ist als „Feuerwache“ mit Ausfahrmöglichkeit nach innen und außen hergerichtet. Hier stellt sich die Mannschaft mit ihren Einsatzmitteln bereit und empfängt den Einsatzbefehl über einen Alarmdrucker. Insgesamt bietet die Übungshalle mit ihren Einrichtungen einerseits eine Verbesserung der Qualität der Ausbildung, bedingt durch mehr Anschaulichkeit, andererseits auch eine Erweiterung der Ausbildungskapazität des IdF NRW durch mehr Übungsmöglichkeiten als bisher.   Fotos: Hans Blossey, Carsten Hahn, Werner Kemker, Jochen Maaß, Olaf Mahlstedt
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