Institut der Feuerwehr - Nordrhein-Westfalen

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Institut der Feuerwehr NRW
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Laufbahnprüfung


Die Teile der Laufbahnprüfung werden während des 8. Abschnittes (Facharbeit) und am Ende des 2. Jahres der Ausbildung abgelegt. Die Laufbahnprüfung wird sowohl von den Referendarinnen und Referendare wie auch den Aufstiegsbeamtinnen und Aufstiegsbeamten abgelegt. Der geplante Zeitrahmen wird auf der Homepage des IdF NRW veröffentlicht. Zusätzlich wird jeder Prüfungskandidat zu seiner Prüfung gesondert durch den Prüfungsausschuss nach Münster eingeladen.

Die Laufbahnprüfung besteht aus:
1. der Facharbeit
2. Planübung "Verbandsführer“
3. zwei Vorgangsbearbeitungen "Vorbeugender Brandschutz“ und "Amtsführung“

Die Planübung und die Vorgangsbearbeitungen finden vor dem Prüfungsausschuss für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst statt. Der Ausschuss tritt am Institut der Feuerwehr in Münster zusammen. Die Bedingungen unter denen die Prüfung stattfindet, sind in der VAP2.2-Feu, Abschnitt 3. "Prüfung“ nachzulesen. An dieser Stelle sollen einige zusätzliche Hinweise auf den konkreten Ablauf der einzelnen Prüfungsteile gegeben werden.


Facharbeit

Begleitend zur Tätigkeit bei der Feuerwehr im 8. Abschnitt hat der Prüfling eine Facharbeit zu fertigen. Das Thema der Facharbeit wird durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ausgewählt und dem Prüfling zugeteilt. Das Thema wird dem Prüfling am Ende des Führungslehrganges II bekannt gegeben. Zur Bearbeitung steht ein Zeitraum von drei Monaten zur Verfügung. Nach Ablauf der Bearbeitungszeit ist die Facharbeit in dreifacher Ausfertigung, zwei gebundene Exemplare und ein Exemplar als pdf-Datei beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses einzureichen. Es zählt das Datum des Poststempels.
Der Prüfling soll durch die Facharbeit zeigen, dass er eine Aufgabe aus der Praxis richtig erfassen, das Ergebnis methodisch erarbeiten und klar darstellen kann. Die Arbeit soll dem Leser einen Überblick über das gestellte Thema verschaffen und bei entsprechender Themenstellung die Beurteilung bzw. die Entscheidung des Verfassers klar wiedergeben.

Es gelten die folgenden Grundsätze für die Anfertigung der Arbeit:

Form

 

Größe: DIN A4
Schrifttyp: Arial
Schriftgröße: 12 pt
Zeilenabstand: 15 pt

 

Umfang

Die Arbeit soll sich auf das Wesentliche beschränken. Der Umfang des Textteils der Facharbeit soll 20 Seiten mit zusätzlich 10 Seiten Anhang nicht überschreiten.

Zum Textteil gehören selbst verfasste Texte und selbst erstellte Abbildungen, wie z. B. Tabellen, Grafiken und Bildaufnahmen. Wenn fremde Inhalte für das Verstehen des Textteils unerlässlich sind, können diese unter Angabe der Quelle in den Textteil eingebettet werden, sofern sie zusammen genommen eine Länge von zwei Seiten nicht überschreiten (keine Anrechnung auf die Richtvorgabe zur Länge des Textteils von 20 Seiten).

Im Anhang können alle Elemente, die die Grundlage für die Erarbeitung des Textteils gebildet haben (Tabellen, Grafiken, Bilder, Interviewprotokolle, Beispiel eines Umfragebogens etc.), angefügt werden. Der Anhang der Facharbeit darf nicht zur inhaltlichen Ergänzung, Erweiterung oder Vertiefung des Textteils genutzt werden.

Die Facharbeit wird von zwei Beisitzern des Prüfungsausschusses unabhängig voneinander beurteilt. Bei abweichenden Beurteilungen entscheidet der Vorsitzende über das Ergebnis. Die Ergebnisse werden den Prüflingen zusammen mit dem Beschluss über die Zulassung zur mündlichen Prüfung (Planübung und Vorgangsbearbeitungen) spätestens eine Woche vor der mündlichen Prüfung schriftlich mitgeteilt.
Das Thema der Facharbeit wird nach Abschluss der Prüfung auf der Homepage des IdF NRW veröffentlicht. Die eingereichten Exemplare werden nur im Rahmen des Prüfungsverfahrens verwendet. Die Urheberrechte bleiben selbstverständlich beim Autor. Wünsche von Dritten, die Arbeit zu erhalten oder Inhalte zu verwenden, müssen im Rahmen des Urheberrechtes bzw. verwandter Schutzrechte mit dem Autor geklärt werden. Dies trifft ebenfalls auf die Mitglieder des Prüfungsausschusses zu. Allerdings dürfen die Arbeit oder Teile daraus erst nach abgeschlossener Prüfung Dritten zugänglich gemacht werden.


Planübung "Verbandsführer“

Die Planübung dauert ca. 60 Minuten. Der Prüfling wird in der Regel als Einsatzleiter eines taktischen Verbandes bestehend aus mehreren Zügen auch verschiedener Organisationen an Einsatzstellen im Rahmen eines Brandeinsatzes, einer technischen Hilfeleistung oder eines ABC-Einsatzes eingesetzt. Zur Mitwirkung bei der Planübung, z.B. als Planübungsleiter, können durch den Prüfungsausschuss Angehörige des feuerwehrtechnischen Dienstes, die in der Regel Mitarbeiter des IdF NRW sind, herangezogen werden. Die Planübung wird von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses beobachtet und bewertet. Zwischenfragen von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses sind möglich. Es können auch mehrere Planübungen an einer Lage durchgeführt werden.

 

Vorgangsbearbeitungen

Die Unterlagen für die Vorgangsbearbeitung werden von jeweils einem Mitglied des Prüfungsausschusses ausgearbeitet und dem Prüfling zu Beginn übergeben. Der Prüfling hat 40 Minuten Zeit, sich in den Vorgang einzuarbeiten. Anschließend wird der Vorgang vor dem Prüfungsausschuss verhandelt, d. h. zunächst wird der Sachverhalt im Rahmen eines kurzen Vortrags dargestellt und im Rahmen eines „Architekten- bzw. Dezernentengesprächs werden die Ergebnisse präsentiert sowie die eigenen Absichten erläutert und umgesetzt.

Bei der Vorgangsbearbeitung "Vorbeugender Brandschutz“ wird es sich in der Regel um die Bewertung eines Bauantrags oder von Teilen daraus handeln; Grundlage zur Aufgabenbearbeitung sind die Musterbauordnung (MBO) sowie Musterverordnungen für Bauten besonderer Art und Nutzung.

Bei der Vorgangsbearbeitung "Amtsführung“ kann es sich z. B. um Vorgänge aus den Bereichen Beschwerden, Beschaffung, Beurteilungen, Personalgespräche, Stellenausschreibungen, Personalauswahlverfahren, sonstige Ausschreibungsverfahren etc. handeln.

Der Prüfling soll zeigen, dass er die Grundkenntnisse des Verwaltungshandels, der Betriebswirtschaftslehre sowie der Personal- und Menschenführung beherrscht und zur Lösung praktischer Aufgabenstellungen einsetzen kann.

Die Behandlung vor dem Prüfungsausschuss erfolgt in Form eines Vortrags, der den Sachverhalt darstellt, und eines anschließenden Amtsführungs- oder Dezernentengesprächs, in dessen Rahmen der Prüfling seine Ergebnisse präsentieren sowie seine Absichten erläutern und umsetzen soll. Die Länge des jeweiligen Teils kann je nach Aufgabenstellung variieren. Die durchschnittliche Dauer für beides zusammen soll in der Regel nicht mehr als 30 Minuten betragen.
Sofern der/die Vorsitzende des Prüfungsausschusses kein anderes Verfahren festlegt, wird jeder Prüfling an einem Tage sowohl in den Vorgangsbearbeitungen als auch in der Planübung geprüft. Es können auf diese Weise bis zu 3 Kandidaten an einem Tag geprüft werden. Am Ende des Tages wird den Kandidaten das Ergebnis der Laufbahnprüfung bekannt gegeben.

 

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