Institut der Feuerwehr - Nordrhein-Westfalen

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Forschungsprojekt „RescueLab“

 

RescueLab verfolgt das Ziel, innovative Ausbildungs- und Trainingsmethoden zu erarbeiten, welche die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Übungsbetriebes in der zivilen Gefahrenabwehr steigern. Dazu werden neue Modelle zur Schulung und Qualifizierung konzipiert, realisiert und evaluiert. Durch die (teil-) automatische Protokollierung von Übungen wird eine objektive Grundlage für die Nachbereitung geschaffen. So leisten die RescueLab-Ergebnisse einen Beitrag zu einem nachhaltigen Qualitätsmanagement für operative, taktische und strategische Übungen der zivilen Gefahrenabwehr.

Das Fachgebiet C.I.K. der Universität Paderborn fokussiert in RescueLab die grundlegende Untersuchung und Evaluation IT-gestützter Möglichkeiten für die Auswertung von Übungen in der zivilen Gefahrenabwehr und die Visualisierung der entsprechenden Daten für Übungsteilnehmer, Beobachter und Schiedsrichter. Dabei übernimmt das C.I.K. im Projektverbund die Aufgaben, grundlegende Fragen wissenschaftlich zu beantworten und den Mehrwert der RescueLab-Lösungen gegenüber dem aktuellen Stand der Technik und der Wissenschaft nachzuweisen. Die Untersuchung stützt sich auf Workshops und Interviews sowie Übungsbeobachtungen unter starker Einbeziehung von Experten aus der zivilen Gefahrenabwehr.

 

 

Ziele von RescueLab

 

  • Identifikation von Möglichkeiten zur IT-Unterstützung für die Vorbereitung, Durchführung, Beobachtung und Auswertung von Übungen in der zivilen Gefahrenabwehr
  • Ermittlung allgemeingültiger Bewertungskriterien für derartige Übungen als Basis für eine IT-basierte Verarbeitung von Daten
  • Demonstration von Möglichkeiten zur (teil-)automatischen Auswertung von Übungen in der zivilen Gefahrenabwehr und zur Visualisierung der ermittelten Ergebnisse

 

Anwendung von RescueLab

 

Die Aktivitäten von Übungsteilnehmern werden mittels Sensorik aufgezeichnet: Während der Anfahrt und der Erkundung per GPS und durch mobile Kameras, im Gebäude zusätzlich durch Infrarot und Präzisions-Ultraweitband. Übungsbeobachter werden mit vernetzten Tablet-Computern ausgestattet und können so ihre Eindrücke sofort miteinander teilen. Zusätzlich werden stationäre Kameras verwendet und der Funkverkehr aufgezeichnet. Damit stehen im Anschluss synchronisierte Daten für die präzise Analyse der Übung zur Verfügung. Darüber hinaus ist auch die Anwendung im Prüfungsbetrieb und zur Einsatzdokumentation denkbar.

 

Mitwirkung des IdF NRW

 

Zu Beginn des Projekts standen - neben Experten der Feuerwehr Dortmund und des Technischen Hilfswerks - auch Experten des IdF NRW für Interviews zur Verfügung, auf deren Grundlage die Projektidee weiter verfeinert wurde. Die Eindrücke aus den Interviews wurden durch die Begleitung von Einsatzübungen auf dem Übungsgelände und an der Übungshalle im Rahmen von Lehrgängen ergänzt. Auf dieser Basis wurden Methoden und Werkzeuge entwickelt und für den ersten Meilenstein anhand von weiteren Interviews und Übungen evaluiert. Aufgrund der Rückmeldungen konnten für den zweiten Meilenstein verbesserte Lösungen konzipiert und realisiert werden, die abermals evaluiert wurden. In einer Löschzugübung der Berufsfeuerwehr Münster an der Übungshalle wurden die Projektergebnisse abschließend demonstriert und Perspektiven der Projektidee diskutiert.

 

Weitere Informationen

 

RescueLab wird im Zuge der Bekanntmachung "KMU-innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" der Bundesregierung gefördert. Weitere Informationen zum Projekt RescueLab finden Sie auf der Internetseite des Projekts.

 

 

Projektpartner:
Universität Paderborn, C.I.K.
(www.cik.uni-paderborn.de)
Pro DV AG
(www.prodv.de)
Feuerwehr Dortmund
(http://feuerwehr.dortmund.de/)
Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
(www.thw.de)
Institut der Feuerwehr NRW
(www.idf.nrw.de)


 

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