Aktuelles 

September 2026

02.09.2026

TLF 3000 NRW

Wald- und Vegetationsbrände stellen die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Um den Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken, beschafft das Land zunächst acht speziell für die Vegetationsbrandbekämpfung ausgestattete TLF 3000 NRW. Die Fahrzeuge werden 2026 und 2027 ausgeliefert und den Bereitschaften in den Regierungsbezirken zur Verfügung gestellt.

Den Anfang macht die Feuerwehr Bonn. Am IdF NRW in Telgte wurde am 1. September 2026 das erste Fahrzeug der Beschaffungsserie durch NRW-Innenminister Herbert Reul offiziell übergeben.

Die verbleibenden sieben Fahrzeuge werden im Laufe des Jahres 2027 sukzessive ausgeliefert und gehen in die Städte Düsseldorf, Königswinter, Ratingen und Bielefeld sowie die Kreise Warendorf, Soest und Siegen-Wittgenstein.

Neben umfangreicher Beladung zur Vegetationsbrandbekämpfung verfügt das TLF 3000 NRW über besondere Möglichkeiten zum Schutz der Einsatzkräfte. Ein integriertes Selbstschutzsystem mit Wassernebel schützt Kabine und Reifen vor Hitze und Flammen. Die Besatzung kann somit auch bei dynamischen Vegetationsbränden den sicheren Rückzug antreten. Damit verbindet das Fahrzeug hohe Geländegängigkeit und leistungsfähige Löschtechnik mit einem besonderen Fokus auf den Schutz der Feuerwehrangehörigen.

Fahrzeugfacts:

  • Besatzung: 6 Einsatzkräfte
  • MAN Fahrgestell (TGM 18.320 4x4 BB) mit einem Aufbau der Firma Iturri
  • Geländegängig für Querfeldeinfahrten (Kategorie 3 nach DIN EN 1846-2)
  • Allradantrieb
  • Nennleistung 235 kW (320 PS)
  • Vollautomatikgetriebe mit Drehmomentwandler
  • Professional Off-Road Bereifung
  • Wasserdurchfahrtsfähigkeit: 950 mm
  • Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000, geeignet für Pump-and-Roll Betrieb
  • Nutzbare Löschwassermenge: 3.000 l
  • Mitgeführtes Schaummittel zur Erzeugung von Netzmittel, um die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren: 80 l (ausreichend für mindestens fünf vollständige Löschwassertankladungen bei 0,5 % Zumischung)
  • Zusätzlicher Sicherheitstank für die Selbstschutzanlage: 500 l, die Wasserabgabe hieraus erfolgt aus Sicherheitsgründen über eine Elektropumpe unabhängig von der Feuerlöschkreiselpumpe
  • Schutzsystem zur Erzeugung von Wassernebel mittels Flächensprühdüsen an allen Reifen sowie der Kabine
  • Elektrisch betriebene Selbstbergungswinde an der Fahrzeugfront
  • Öffenbare Dachluke, um aus der Kabine heraus mit einem handgeführten
    C-Hohlstrahlrohr bei Schrittgeschwindigkeit löschen zu können
  • Spezialbeladung zur Vegetationsbrandbekämpfung
    • 4x Löschrucksack, davon zwei in gefülltem Zustand lagerbar
    • 3x Schlauchrucksack mit jeweils 3x 30 m D-Druckschlauch
    • 2x 5 m, 4x 15 m sowie 1x 30 m D-Druckschlauch
    • 4x C-DCD Verteiler und 1x D-DD Verteiler
    • 5x D-Hohlstrahlrohr und 2x DM-Strahlrohr
    • 3x D-Patronenzumischer mit 20x Netzmittelpatrone
    • 2x Multifunktionswerkzeug Gorgui
    • 2x Pulaski Axt
    • 1x Machete
    • 1x Teleskopsäge
    • 6x Sauerstoffselbstretter
    • 24x FFP-3 Maske und 12x Schutzbrille

 

 


02.09.2026

Versteigerung KdoW

Das IdF NRW versteigert einen Kommandowagen (KdoW).

Weitere Informationen hier


August 2026

14.08.2026

Dozent/in im feuerwehrtechnischen Dienst der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt (m/w/d)

(nach §14 LVOFeu A11 LBesO A NRW)

Bewerbungsfrist: 13.09.2026

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11.08.2026

Gastdozenten (m/w/d) für den Lehrgang Gerätewart-Basis

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Bewerbungsfrist: 18.09.2026

Leistungsbeschreibung

Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung


11.08.2026

Gastdozenten (m/w/d) für den Lehrgang Atemschutzgerätewart-Basis

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Bewerbungsfrist: 18.09.2026

Leistungsbeschreibung

Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung


03.08.2026

wissenschaftliche Mitarbeitende (m/w/d) in zwei Forschungsprojekten

Bewerbungsfrist: 30.08.2026

mehr


Juli 2026

22.07.2026

Forschungsprojekt CELIDON-PRO erfolgreich beendet

Zwei Jahre Forschung. Fünf Projektpartner. Ein gemeinsames Ziel: Mehr Sicherheit für Feuerwehreinsatzkräfte.
Mit der Abschlussveranstaltung bei der Feuerwehr Dortmund ist das Forschungsprojekt CELIDON-PRO erfolgreich zu Ende gegangen. Im Rahmen einer Live-Demonstration präsentierte das Projektkonsortium einen innovativen Lokalisierungsdemonstrator, der Einsatzkräfte auch unter extremen Einsatzbedingungen – etwa bei dichter Rauchentwicklung und Nullsicht – dabei unterstützt, sich gegenseitig in Echtzeit zu lokalisieren. Ein wichtiger Schritt für mehr Orientierung und Sicherheit im Feuerwehreinsatz.
Der Projekterfolg ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Einsatzpraxis. Unter der Konsortialführung von Dräger brachten die Technische Universität Dortmund, die Westsächsische Hochschule Zwickau, die Feuerwehr Dortmund und das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW) ihre unterschiedlichen Kompetenzen in die Entwicklung und Erprobung des Systems ein.
Für das IdF NRW stand dabei insbesondere die praxisnahe Bewertung und Weiterentwicklung der Technologie im Hinblick auf die Anforderungen der Feuerwehren im Mittelpunkt.
Unser Dank gilt allen Projektpartnern für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit sowie dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), das CELIDON-PRO im Rahmen des Förderprogramms „Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit“ ermöglicht hat.
Gemeinsam haben wir gezeigt, welches Potenzial innovative Technologien für die Sicherheit von Feuerwehreinsatzkräften bieten – und welche Fortschritte entstehen können, wenn Forschung, Industrie und Anwender ihre Expertise zusammenbringen. Wir freuen uns, Teil dieses starken Konsortiums gewesen zu sein.
 

Presseinformation

Pressemitteilung 


22.07.2026

Grundlagenausbildung für die Freiwillige Feuerwehr in NRW – zeitgemäß und kompetenzorientiert

Die Tätigkeiten bei der Feuerwehr sind geprägt von handwerklichen Arbeiten. Die Grundlagenausbildung der Feuerwehr-Angehörigen soll somit darauf abzielen, das Handwerk „Feuerwehr“ mit Hand, Herz und Verstand zu erlernen. Die Ziele einer zeitgemäßen Qualifizierung sind zudem die breiten Einsatzmöglichkeiten der Einsatzkräfte bei sich ständig verändernden Anforderungen an die Feuerwehren und die sich entsprechend Anpassungen der Einsatzmittel.
 
Die Grundlagenausbildung für die Freiwillige Feuerwehr in NRW berücksichtigt diese Bedürfnisse:
•    Beschreibung der erforderlichen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen
•    handlungsorientierte Ausbildung
•    sichere Mitarbeit im Einsatzdienst nach der Basis-Qualifizierung
•    breite Einsatzmöglichkeiten nach der Aufbau-Qualifizierung
•    ausbildungsbegleitende Feststellung von Kompetenzen
•    Möglichkeiten zur Umsetzung in den lokalen Strukturen

Die Grundlagenausbildung für die Freiwillige Feuerwehr NRW wurden von ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen aus ganz NRW in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe konzeptioniert.  In Abstimmung mit dem Ministerium des Innern NRW erfolgt schon jetzt die Veröffentlichung des Konzeptes sowie des zugehörigen Ausbildungsheftes.

Beide Dokumente sowie weitere unterstützende Materialien für die Umsetzung der GLA FF NRW finden sich im Bereich „Standort-Ausbildung“ des Feuerwehr Lernkompass.


20.07.2026

Sachbearbeitung First-Level Support (IT) (m/w/d)

Bewerbungsfrist: 23.08.2026

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20.07.2026

Sachbearbeitung (m/w/d) im Bereich Veranstaltungs- und Teilnehmerangelegenheiten

Bewerbungsfrist: 23.08.2026

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